Porträt

Portrait BW 1Seit fast 20 Jahren bin ich in verschiedenen Rollen im Bildungswesen unterwegs: Sei es als Beraterin, als Lehrerin, als pädagogische Mitarbeiterin oder als Leiterin von Projekten. Stets begleitet hat mich dabei das Thema Gesundheit. In den letzten 10 Jahren gesellten sich die Themenschwerpunkte Umweltbildung und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) dazu. Zusammen ergibt sich daraus eine vielseitige Mischung von Perspektiven, die ich in meine Beratungstätigkeit einbringe.

Mich faszinieren Menschen und ihre Lebens- und Entwicklungsgeschichten insbesondere im beruflichen Kontext. Gleichzeitig interessieren mich komplexe Organisationen und Projekte.

Als Beraterin bin ich eine gute, mitfühlende Zuhörerin. Ich bin zielorientiert, gut organisiert und arbeite vorausschauend. Gerne gehe ich Fragen auf den Grund und bringe etwas auf den Punkt. Ich zähle zu den ruhigen, nachdenklichen Menschen. Gerade in der Ruhe finde ich den Raum für Ideen und weiterführende Gedanken.


Aus- und Weiterbildungen

  • Supervision/Coaching und Organisationsberatung, BSO (DAS, Pädagogische Hochschule St. Gallen und aeB)
  • Umweltingenieurwesen, Vertiefung Umweltbildung, Dipl. FH, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
  • Sport im Sonder- und Sozialpädagogischen Bereich, Komplementärstudium, ETH Zürich
  • Turnen und Sport, Dipl. II, ETH Zürich
  • Maturität Typus L (Lehramt), Kantonsschule Wetzikon

Berufserfahrungen

2011 - heute Projektleiterin und Beraterin von Schulen im Bereich Schulentwicklung und Umweltbildung
bei der Stiftung éducation21, Nationales Kompetenzzentrum für Bildung für nachhaltige Entwicklung
2008 - 2011 Pädagogische Mitarbeiterin bei der Dienststelle Volksschulbildung Kanton Luzern
Schwerpunktthemen: Gesundheitsförderung, Umweltbildung, BNE, Schulsozialarbeit, Interne Evaluation, Schülerinnen- und Schülerpartizipation
1998 - 2004 Sportlehrerin an der Kantonsschule Zürcher Unterland
1999 - 2001 Sporttherapeutin und Gruppenleiterin an der Schulthess Klinik Zürich
1998 - 1999

Sportlehrerin im Paraplegikerzentrum Balgrist


Persönliches

Ich mag Geschichten von und mit Menschen und liebe Farben und Stifte. Eine Geschichte, die beides verbindet und mich seit Kindertagen begleitet, ist: «Zinnober in der grauen Stadt». Es ist gleichzeitig eine Geschichte, die Mut macht, in schwierigen (beruflichen) Situationen nicht zu erstarren, sondern aufzustehen und das zu tun, was einem richtig erscheint. Lassen Sie sich ermutigen!

Ich will kein Graumaler mehr sein!

«Maler Zinnober hatte Farben gern: Himmelblau und Rot, Hellgrün und Zitronengelb. Aber in Zinnobers Farbtöpfen war nur Schwarz und Grau. So wollten es die Leute. Sollte er ein Haus anstreichen, sagte der Besitzer: «Malen Sie es grau, es wird doch wieder schmutzig.» Es machte keinen Spass, so Maler zu sein. Zinnober ärgerte sich. Das Abendbrot schmeckte ihm nicht. Einschlafen konnte er auch nicht. «Ich will kein Graumaler mehr sein», murmelte Zinnober vor sich hin. Er lud mitten in der Nacht eine Kiste in sein Auto und fuhr los. In der Stadt, auf einem grossen Platz, stieg er aus und fing an, das Pflaster zu bemalen. Er nahm die schönsten Farben, die er hatte…»

Aus dem Kinderbuch: «Zinnober in der grauen Stadt», (Margret Rettich)